MaBea unter neuer Leitung weiter auf Erfolgkurs

30. Januar 2017 1 Kommentar Allgemeines ,

MaBea unter neuer Leitung weiter auf Erfolgskurs!

Dass blonde Frauen süß und bei den Männern beliebt sind – ist bekannt und keine große Überraschung…

MaBea zeigt nun aber noch eine andere Seite dieses Klischees. Zwar ist die neue Geschäftsführerin Roxy von Hoff auch blond, hübsch, aber wer glaubt, dass hinter diesem hübschen Köpfchen nichts anderes steckt, irrt gewaltig.

Mittlerweile ist es fast 20 Jahre her, dass sie sich bei MaBea-Chefin  Beatrix Esser um die Stelle einer Nageldesignerin beworben hat. Beatrix Esser erkannte damals schnell das große Potential ihrer Bewerberin und die Dinge nahmen ihren Lauf…

Roxy durchlief alle Ausbildungen im Kölner Unternehmen bis sie schließlich an die Königsdisziplin, das MaBea Permanent Make-up durfte und von da an war schnell klar: das wird auch ihre Zukunft und endlich hatte die Internationale Meisterin ihre Nachfolgerin für das rheinische Erfolgsunternehmen gefunden.

In vielen Jahren Ausbildung unter den strengen Augen der Internationalen Meisterin wurde Roxy von Hoff nichts geschenkt.

Talent, Fleiß und Disziplin – so würde die junge MaBea2.0-Chefin es heute zusammenfassen, fragt man sie danach, was ihr geholfen hat, in die „großen Fußstapfen“ ihrer Förderin und mittlerweile Freundin Beatrix Esser zu treten.

Seit 1.1.2017 ist sie nun Geschäftsführerin und genießt das volle Vertrauen aller MaBea-Kundinnen.

Schließlich kennen diese die Jungunternehmerin seit vielen Jahren und wissen, dass sie auf die gewohnte Qualität vertrauen können.

Fragt man die attraktive MaBea 2.0-Chefin nach ihren Zielen, so antwortet sie eher bescheiden: „Das  Unternehmen im Sinne der Gründerin Beatrix Esser weiter auf Erfolgskurs zu halten“.

Natürlich schön mit Permanent Make-up

24. August 2016 Keine Kommentare Permanent Make-up ,

Immer mehr Frauen entscheiden sich für ein Permanent Make-up, um ihre natürliche Attraktivität zu betonen und kleine Schönheitsmakel zu kaschieren. Natürlichkeit hat dabei Priorität, wie das Beispiel der Kölnerin Monika S. eindrucksvoll dokumentiert.

Jahrelang suchte Monika S. nach dem perfekten Make-up. In Kosmetikinstituten informierte sie sich kontinuierlich über die besten Techniken, Trends und Methoden. Doch bei der Umsetzung daheim haperte es immer wieder im Detail. „Entweder ich wirkte blass und unauffällig wie eine graue Maus oder die Formen und Farben waren zu dominant“, erinnert sich die Kölnerin. Als sie zufällig in einer Zeitschrift über die kunstvollen Pigmentierungen des MaBea-Teams liest, ist sie zuerst skeptisch. Doch nach einem ausführlichen Beratungsgespräch und der professionellen Vorzeichnung ist sie überzeugt. „Dadurch konnte ich mir vorab ein genaues Bild von dem späteren Endergebnis machen. Ich wirkte plötzlich viel frischer, jünger und gepflegter.“

Neben ausdrucksvollen Lippenkonturen zeichnete ihr MaBea-Chefin Beatrix Esser auch neue Augenbrauen. Vor allem, wenn die Augenpartie nicht dem Idealbild entspricht – und dies ist bekanntlich selten der Fall – sind hier besonders viel Kreativität und Kompetenz erforderlich. „Stehen beispielsweise die Augen zu eng zusammen, so ist der obere Lidstrich nur bedingt ratsam, da er das Auge zwar betont, aber es auch verkleinert,“ erläuterte die erfahrene Beauty-Spezialistin ihrer Kundin und empfahl Monika S. statt dessen eine Wimpernkranzverdichtung. Der Vorteil aus Sicht des Profis: „Durch die Pigmentierung unzähliger kleiner Pünktchen zwischen den Wimpern wird das Auge optisch vergrößert. Es wirkt völlig natürlich, wie ungeschminkt,“ versichert die Kölner Schminkexpertin.

Komplettiert wurde Monikas Profi-Make-up durch eine professionelle Augenbrauen-Verschönerung. Dieser Service ist vor allem bei älteren Kundinnen gefragt. Denn mit den Jahren verlieren selbst ehemals perfekte Formen ihren Glanz, die Farben verblassen, die Härchen fallen aus. „Was bleibt ist der ständige Griff zum Augenbrauenstift – ebenso lästig wie unergiebig,“ meint Beatrix Esser, die als „1. Internationale Meisterin im Permanent-Make-up“ genau weiß, wovon sie spricht. Dieses Problem kennt Monika S. nun nicht mehr. Denn schließlich wurde ihr Profi-Make-up nicht nur aufgemalt, sondern vielmehr in die Haut gezeichnet und damit für drei bis fünf Jahre „konserviert“. „Dies vermittelt mir das schöne Gefühl eines permanent guten Aussehens – rund um die Uhr, Tag und Nacht,“ freut sich Monika S. über ihr zeitlos schönes Outfit.

Korrektur einer Milchmund-Lippe

Zuerst verzeichnet, zu groß und schief, dann mit Camouflage oder weißer Farbe „retuschiert“.

Der Horror, dabei wollte diese Dame nur ihre Lippen betont haben. Auch Sie war bei einer „erfahrenen Permanent Make-up Künstlerin mit Zertifikat“ irgendwo in Baden-Württemberg.

Hier das Bild

MaBea-Milchmund-vorher

Mir scheint das ist die neue „Mode“

Oder?

Es vergeht fast kein Tag, an dem nicht mindestens eine verzeichnete Frau zu mir in eines meiner Studios kommt.

Und immer wieder muss ich mir neue Tricks einfallen lassen, um diesen Frauen zu helfen. Fast 50 % meiner Arbeitszeit verbringe ich mittlerweile damit, permanenten Pfusch wieder in Ordnung zu bringen.

Hier das Endergebnis und eine glückliche Kundin

 

MaBea-Milchmund-nachher-DetailMaBea-Milchmund-nachher

 

Bis bald mit neuen Beispielen.

Eure Beatrix W. Esser

A kiss is just a kiss

Das wusste schon Marilyn und daran hat sich bis heute nichts geändert!

Weibliche, verführerische Lippen wünschen sich viele Frauen, aber nicht alle sind von Natur aus auch mit einem vollen Mund gesegnet. Kein Wunder also, dass immer häufiger der Wunsch nach einer Lippenvergrößerung an mich herangetragen wird.

Im Prinzip auch für mich kein Problem, wenn die Voraussetzungen bei der Kundin eine Vergrößerung auch zulassen.

Was damit gemeint ist? Also erstens einmal nicht jede Frau ist eine Bardot – und eine Lippenvergrößerung muss immer auch zum Typ der Kundin und den topologischen Gegebenheiten des Gesichts passen. Das stellt sich in letzter Konsequenz übrigens erst nach der Vorzeichnung heraus.

Deshalb mein Rat: Bestehen sie auf einer ausführlichen, kompletten Vorzeichnung! Nur so können Sie wirklich beurteilen, ob diese Lippe zu Ihnen passt. Und noch eins: Schauen sie sich die Vorzeichnung nicht nur im Handspiegel an sondern stehen Sie auf und schauen sie sich „im Ganzen“ an. Die Lippe muss harmonisch zu Ihnen und ihrem Typ passen – nur so werden Sie auf Dauer glücklich damit.

Ist die Vorzeichnung abgesegnet kann das eigentliche Pigmentieren beginnen. Dazu pigmentiere ich erst die Kontur in der besprochenen Farbe – eigentlich wie bei jeder anderen Lippenpigmentierung auch. Sitzt die Kontur beginne ich mit der Schattierung – im Fall einer Lippenvergrößerung die eigentliche Hauptarbeit. Nur wenn die Schattierung gelingt und den Übergang zur Kontur perfekt gestaltet – wird die Lippenvergrößerung wunderschön und vor allem natürlich. Eine gelungene Lippenvergrößerung ist übrigens echte Profi-Arbeit und bevor Sie sich dazu entscheiden, sollten Sie sich ausreichend informieren und Arbeitsproben vorlegen lassen.

Im besten Fall sieht eine Lippenvergrößerung aus, als wären die Lippen der Kundin schon immer so gewesen. Übrigens das größte Kompliment für mich als Pigmentiererin, wenn selbst Ehemänner ihren Frauen zwar Komplimente über ihr tolles Aussehen machen, aber im Grunde nicht wirklich sehen, WAS passiert ist.

Die Vergrößerung im hier gezeigten Beispiel ist perfekt gelungen und schmiegt sich harmonisch ins Gesicht der Kundin.

Was meint Ihr?
Ich freue mich auf Eure Meinungen und Anregungen!

Permanent Augenbrauen nach MaBea Meister-Methode noch natürlicher und filigraner!

16. Juni 2016 2 Kommentare Permanent Make-up ,

Die Natur ist mein bester Lehrmeister! Ich sehe oft wirklich schöne Augenbrauen-Pigmentierungen hier im Netz, stelle aber auch immer wieder fest, dass fast alle gleich aussehen …

Mich wundert das ehrlich gesagt sehr, denn wir sind alle individuell und so auch unsere Gesichter und was ist das Fazit? Jede Frau benötigt IHRE Augenbrauen – nur dann wird sie lange damit glücklich sein.

Liegt es an den unterschiedlichen Ausbildungen oder eher doch am eigenen ästhetischen Empfinden bzw. eben am nicht sehr ausgeprägten ästhetischen Empfinden oder einfach nur an mangelndem Fleiß und Ehrgeiz für jede Kundin wirklich die optimale Augenbrauenform zu finden oder schlicht und einfach nur an mangelnder Erfahrung?

 

Für mich ist das Wichtigste bei der Vorzeichnung der Augenbrauen übrigens nicht nur das Gesicht meiner Kundin sondern der ganze Typ! Wie alt ist die Kundin, wie kleidet sie sich, welche Frisur trägt sie wie wirkt sie? Diese Komponenten fließen in meine „Typerfassung“ alle ein und bestimmen welche Augenbrauenform ich dieser Kundin vorschlage. Ein Permanent Make-up darf niemals den Typ meiner Kundin verändern! Eine echte Typveränderung darf in der Beautybranche einzig und allein ein Visagist vornehmen – sie oder er tut das ja auch nur für einen einzigen Tag!

Ich als Permanent Make-up Profi hingegen habe eine andere Aufgabe: Nämlich die, den Typ meiner Kundin zu optimieren und das beste aus diesem Typ zu machen – PUNKT!

 

 

Ein Tipp: Meistens hat Mutter Natur es auf einer Seite schon im „Gesicht der Kundin hinterlassen“ schaut genau hin! Es gibt die berühmte „Schokoladenseite“ und genau hier liegt die Form der passenden Augenbraue schon angelegt. Eine wirkliche Permanent Make-up-Expertin wird diese Seite optimieren und vollenden…. Und voilà! Die individuelle, natürliche und perfekte Augenbraue für genau diese Kundin ist gefunden!

Wirklich natürliche Augenbrauen erreicht ihr unter anderem übrigens durch kleine Zwischenhärchen, die am Ende auch ruhig mal nach unten pigmentiert werden dürfen. Natürlich auch nur dann, wenn es bei der Kundin genau so angelegt ist …

 

Mein persönlicher Geheimtipp für wirklich feinste Härchenzeichnung ist übrigens mein neuer MaBea XXXLiner. Dieser neue Liner verfügt über eine Flachnadel – übrigens „abgeguckt“ beim Microblading. Aber im Gegensatz zu Microblading-Härchen halten diese mit dem Gerät eingearbeiteten Härchen mindestens zwei Jahre in der Haut und hinterlassen auch keine hässlichen Narben, da auch diese Methode reine Epidermis-Pigmentierungen sind.

Sklerodermie 2006

14. Mai 2006 Keine Kommentare Uncategorized , , ,

Permanent Make-up / Hallux Valgux

Sehr geehrte Frau Reil,
es ist geschafft! Ich habe in den letzten drei Monaten wieder mein Gesicht zurück erhalten, was mich sehr glücklich macht und mir neuen Schwung verleiht. Auch mein Mann ist begeister. Das verdanke ich alles der Frau Esser in Köln und Ihnen. Ein ganz großes und herzliches Dankeschön an beide Damen!

Ihnen, verehrte Frau Reil, gilt mein besonderer Dank dafür, dass Sie den Beitrag „kosmetische und dekorative Pflege bei Sklerodermie“ als Teil eines Seminarberichtes im Heft (Nr. 72 – II / 2005) brachten und damit sicherlich für einen Silberstreifen am dunklen Horizont auftauchen ließen.

Nicht zuletzt gaben Sie mir noch den entscheidenden Anstoß es mit dem Permanent-Make-up doch zu wagen, als ich voller Zweifel bei Ihnen anrief.

Ist so eine Behandlung denn „schicklich“ für eine eher konservativen Dame aus einer älteren Generation (65 Jahre, Großmutter)? Was wird denn der Bekanntenkreis sagen, wenn ich plötzlich „gestyled“ daher komme, als ob ich nun partout auf jugendlich machen möchte? So etwa liefen meine Gedanken.

Um es kurz zu machen, Frau Esser kam, sah und siegte! Sie ist, meines Erachtens, nicht nur Kosmetikerin, sondern gleichzeitig Künstlerin und Technikerin, d.h. ein großes Talent in ihrem Fachbereich. Und nicht zu vergessen, ein Mensch mit viel Mitgefühl für Sklerodermie – Patientinnen. Sie versteht, wie schlimm es für eine Frau sein muss, wenn – ganz abgesehen von der Verringerung der Mundöffnung (Mikrostomie) und der radialen Faltenbildung um den Mund – nach und nach das Lippenrot und dann auch noch Teile der Lippenkonturen verschwinden. Der Zustand vorher und der Erfolg nachher wurden natürlich mit einer Digitalkamera festgehalten

vorher
vorher

nachher
nachher

Korrektur und wichtiger Hinweis betr. Permanent Make-up

Leider ist mir bei der Angabe der Telefonnummer von MaBea ein Fehler unterlaufen.
Die richtige Nr. lautet: Tel.: 0221 – 64 25 82

Mit Frau Esser stehe ich über das Seminar hinaus in lockerer Verbindung, um unsere Erfahrungen betreffs „Permanent-Make-up und Sklerodermie“ auszutauschen. Dabei stellte sich heraus, dass Frau Esser unserer Selbsthilfe sehr zugetan ist, dass sie sogar ein richtiger Fan von uns wurde.

Dies hat natürlich einen Hintergrund. Viele Frauen (von sehr vielen weiß ich es persönlich) haben sich die Lippen – und einige zusätzlich die Augenlider – korrigieren lassen. Mit riesen Erfolgen, wie wir im Erfahrungsbericht oben ja lesen konnten. Alle Damen sind begeistert und überglücklich.

Dieses Glück und die Freude der Damen hat wiederum Frau Esser glücklich gemacht. Sie hat einen „neuen Sinn“ in ihrer Arbeit gefunden. Zudem fand sie bisher „alle Damen, so was von lieb und sympathisch“, dass sie nun einfach etwas „Gutes“ für uns tun will und ihre Dankbarkeit zurückgeben möchte und fand auch eine gute Lösung:

„Mitglieder der Sklerodermie Selbsthilfe e.V., erhalten bei MaBea 50% Nachlass auf die Listenpreise.“

Für dieses Angebot sage ich im Namen aller Betroffenen „ein herzliches Dankeschön“ nach Köln, Nürnberg, Berlin – oder wo MaBea sonst noch anzutreffen ist.

Interview bei Brigitte

8. März 2004 Keine Kommentare Interview, Presse , ,

Schöne Augen und perfekte Lippen in wirklich jeder Lebenslage: Ein Permanent Make-up erscheint sehr verlockend. Doch das Make-up mit der Nadel kann im wahrsten Sinne des Wortes „schief“ gehen. Expertin Beatrix Esser erklärt, wie man die Risiken minimieren kann.

Obwohl „permanent“ in den seltensten Fällen „für immer“ heißt – Verzeichnungen im Gesicht lassen sich schwer wieder wegretuschieren. Das weiß Beatrix Esser aus sehr langer Erfahrung: Die Begründerin des Kölner Kosmetikunternehmens MaBea darf sich mit dem Titel „1. Internationale Meisterin im Permanent Make-up“ schmücken und hat bereits mehr als 1500 Pigmentiererinnen ausgebildet.

Brigitte.de: Was kann man mit Permanent Make-up eigentlich alles machen?

Beatrix Esser: Man kann die Augenbrauen und den Wimpernkranz verdichten, Eyeliner zeichnen und die Lippen pigmentieren. Aber alles sollte immer ganz natürlich aussehen. Eine 60-jährige Kundin sagte einmal nach einer Behandlung zu mir: „Das sind ja genau die Lippen, die ich früher hatte!“. Darum geht es: Die Konturen werden wieder scharf wie bei einem Kindermund, oft fehlt ja einfach nur die Farbe.

Brigitte.de: Wie unterscheidet sich Permanent Make-up von einer Tätowierung?

Beatrix Esser: Eine Tätowierung geht mindestens bis in die zweite Hautschicht, eine Pigmentierung nur bis in die Oberhaut. Deshalb darf es bei einer fachgerechten Pigmentierung auch nicht bluten.

Brigitte.de: Tut die Behandlung weh?

Beatrix Esser: Nein, normalerweise nicht. Die Haut wird mit einer Oberflächenanästhesie betäubt, so dass man die Einstiche nicht spürt.

Brigitte.de: Gibt es etwas, worauf man als Kundin bei der Behandlung achten sollte?

Beatrix Esser: Die Vorzeichnung auf der Haut ist das wichtigste, denn das Permanent Make-up ist nur so gut wie die Zeichnung.

Brigitte.de: Kann man danach sofort wieder zur Tagesordnung übergehen?

Beatrix Esser: Normalerweise schon. Manche Frauen bekommen nach einer Lippenpigmentierung leichte Schwellungen. Auch ein Oberlid kann anschwellen, so wie wenn man eine Nacht lang durchgeweint hat. Wenn man es gut kühlt, verschwindet das aber im Laufe des Tages.

Brigitte.de: Falls man mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist – hat man eine Art Garantie für sein Permanent Make-up?

Beatrix Esser: Ein Studio sollte mindestens ein Jahr Garantie geben, denn es muss immer nachgearbeitet werden. Lippen können z.B. nach ein paar Tagen wieder an Farbe verlieren, es kann auch passieren, dass nach einem halben Jahr ein Eckchen Farbe fehlt und das ist dann ärgerlich. Manchmal muss noch nach einem Jahr nachgearbeitet werden, aber danach hat man drei bis fünf Jahre Ruhe.

Brigitte.de: Es besteht ja immer die Gefahr, dass man an eine unerfahrene Pigmentiererin gerät, da es keine geregelte Ausbildung gibt. Wie findet man eine qualifizierte Fachkraft?

Beatrix Esser: Man sollte sich auf jeden Fall ausführlich vor Ort beraten lassen und sich das Studio genau ansehen. Die Beratung muss kostenlos sein, alles andere ist unsolide. Am besten ist es, wenn die Kundin ihre Fragen vorher aufschreibt. Außerdem sollte sie verlangen, dass sie der Pigmentiererin beim Arbeiten über die Schulter gucken darf – am besten bei einer Lippenpigmentierung, denn diese Arbeit ist am schwierigsten. Lehnt die Pigmentiererin dies ab, sollte sie woanders hingehen. Viele zeigen ja Vorher/Nachher Fotos, aber Papier ist bekanntlich geduldig. Auf die Hygiene sollte man ebenfalls achten, es sollten zum Beispiel nur Einmalnadeln verwendet werden.

Brigitte.de: Was kann ich tun, wenn mein Permanent Make-up trotzdem verpfuscht wurde? Lässt sich das wieder rückgängig machen?

Beatrix Esser: Ich war schon mit Frauen konfrontiert, die jeansblaue Augenbrauen und völlig schiefe Eyeliner hatten. Retuschieren ist eine Heidenarbeit, aber mit sehr viel Erfahrung und Geduld kann man die meisten Verzeichnungen „reparieren“. An manchen Retuschierungen saß ich allerdings ein ganzes Jahr.

Mabea Interview
Farbe per Nadel:
Nie wieder Lippenstift?
Brigitte.de: Man liest, dass häufig giftige Farben verwendet werden, etwa solche, die normalerweise in Autolacken vorkommen – Azo-Farben, die wegen Krebsgefahr nicht einmal für das Färben von Kleidung erlaubt sind. Stimmt das?

Beatrix Esser: Das stimmt. Sie glauben gar nicht, was da alles auf dem Markt ist, es gibt ja keine gesetzlichen Bestimmungen. Deshalb stelle ich meine auch Farben selbst her – mit Beipackzettel, auf dem alle Inhaltsstoffe vermerkt sind.

Brigitte.de: Tragen Sie selbst Permanent Make-up?

Beatrix Esser: Natürlich, das ist doch toll. Ich habe meine Augenbrauen, Wimpernkränze und Lippen machen lassen. Ich hatte sozusagen keine Oberlippe, aber mit den Konturen und der Schattierung sieht mein Mund richtig gut aus.

Susanne Arndt
Artikel vom 08. März 2004