19. Dezember 2016 Keine Kommentare Retro

Im Jahr 2000 gab es in der bekannten Zeitschrift „Welt der Frau“ ein großes Special zum Thema Permanent Make-up veröffentlicht. Neben Beatrix Esser sind noch 2 weitere Spezialisten befragt worden, was für ein perfektes Permanent Make-up wichtig ist. Anbei ein kleiner Ausschnitt von der Kölner Spezialistin:

Immer mehr Frauen entscheiden sich für Permanent-Make-up, um dauerhaft schön auszusehen. Doch wird es nicht professionell gemacht, kann es häßliche Überraschungen geben. Wir präsentieren drei Meisterinnen ihres Fachs, die das kreative Handwerk aus dem Eff-Eff beherrschen.

Vorbei die Zeiten des zeitraubenden morgendlichen Schminkrituals. Statt Lippenstift und Eyeliner entscheiden sich immer mehr Frauen für ein sogenanntes Permanent-Make-up und lassen sich einen verführerischen Schmollmund, feine Lidstriche oder kunstvoll geformte Augenbrauen von Profihand zeichnen.

Der Markt  boomt, was sich in einer ständig wachsenden Zahlt von Anwenderinnen und mittlerweile rund 30 Herstellern dokumentiert, die mit diversen Methoden um die Gunst schönheitsbewußter Kundinnen buhlen. Sie versprechen perfekte Pigmentierungen, die, je nach System, zwei bis fünf Jahren halten – und erfüllen damit den Wunsch vieler Frauen, der nicht erst dem heutigen Zeitgeist entspringt. Schon im alten Asien wurden in Bambusstäbchen eingewickelte Nadeln zur dekorativen Verschönerung verwendet, wie alte Dokumente verraten. „Dort wurden viel später auch die ersten Geräte entwickelt, die jedoch mehr kleinen Nähmaschinen ähnelten und entsprechende Ergebnisse lieferten,“ berichtet Beatrix Esser, Chefin des Kölner Unternehmens MaBea.
Die Kölner Schönheitsexpertin muß es ja wissen. Schließlich hat sie als „1. Internationale Meisterin im Permanent-Make-up“ bewiesen, daß sie ihr Handwerk beherrscht. Mit dem von ihr entwickelten und produzierten MaBea-Permanent-Make-up etablierte sie darüber hinaus eines der führenden Systeme der Branche. „Statt blasser Theorie bestimmten praktische Anforderungen und Bedürfnisseder Anwenderin die Entwicklung bis ins kleinste Detail, „ erläutert die gefragte Beauty-Spezialistin. Um perfekte Ergebnisse zu erzielen und anspruchsvolle Kundinnen zufriedenzustellen, werden in ihrem Institut in der ersten Sitzung zunächst einmal ganz normale Make-ups gezeichnet – ohne Softliner und ohne Pigmentierfarben.
„Diese Vorzeichnung erfüllt mehrere Funktionen: Zum einen demonstriert sie der Kundin, wie ihr Permanent Make-up aussehen wird, wenn es fertig ist, zum anderen gewährleistet nur eine perfekte Vorzeichnung auch ein perfektes Permanent Make-up.“

Erst in der zweiten Sitzung beginnt die eigentliche Pigmentierung. Dafür wird mit einem Vorzeichenstift die zukünftige Kontur festgelegt und anschließend mit dem Softliner nachgearbeitet. Da direkt auf der Linie der Vorzeichnung gearbeitet wird, ist diese ausschlaggebend für die Qualität des vollendeten Permanent Make-up.
Ein natürliches Aussehen hat bei allen Zeichnungen oberste Priorität. „Selbstverständlich kann der Natur etwas nachgeholfen werden, aber die ungefähre Vorgabe, wie das spätere Permanent Make-up aussehen wird, ist im Gesicht der Kundin bereits angelegt,“ reduziert Beatrix Esser allzu euphorische Erwartungen. „Die exakte Vorzeichnung und das darauf basierende Pigmentieren unterstreichen die natürlichen Pluspunkte und gleichen kleine Unebenmäßigkeiten aus.“