Grundregeln der Hygiene bei Pigmentierungen – Kosmetik International 6 / 2004

26. November 2016 Keine Kommentare Retro

Permanent Make-up ist keine Entscheidung für kurze Verschönerungen. Es ist eine hochwertige, wenn nicht sogar die hochwertigste Art des Make-ups. Das hat MaBea bereits vor vielen Jahren erkannt und ist seit dem Vorreiter auf diesem Gebiet. Genauso geht es dabei um professionelle Arbeit im richtigen Umfeld. Das Thema Hygiene spielt gerade bei der Pigmentierung eine sehr zentrale Rolle. Bereits 2004, also vor 12 Jahren, klärte Beatrix Esser in der Zeitschrift Kosmetik International in der Ausgabe 6/2004 über die Grundregeln der Hygiene bei der Pigmentierung auf. Aber lesen Sie selber:

 

Ein sauberes und steriles Arbeitsumfeld ist obers­tes Gebot, wenn man Permanent Make-up als Dienstleistung anbietet. Schließlich gilt es, seinen Kunden und auch sich vor Infektionen zu schüt­zen. Jeder Profi sollte deshalb die erforderlichen, grundlegenden Hygiene-Maßnahmen kennen.  

Grundregel

Hygiene bei Pigmentierungen

Ein hygienisch einwandfreies, sauberes Arbeitsumfeld ist unerlässlich, um Permanent Make-up-Behandlungen erfolgreich anbieten zu können. Nichts schadet einer Pigmentiererin so sehr wie ein “Schmuddel-Image”. Schließlich kommt es bei der eingesetzten Me­thode zu kleinen Einstichen und so­mit auch Verletzungen der Haut. Bei jedem einzelnen Schritt besteht so die Möglichkeit, dass krankheits­erregende Keime übertragen wer­den. Das weiß auch der Kunde. Des­halb müssen Sie mit den geeigne­ten Hygienemaßnahrnen und Ihrem Verhalten dazu beitragen, dass der Kunde Ihrer Arbeit vertraut und sich bei Ihnen sicher fühlt. Wesentlichen Einfluss darauf hat schon der erste Eindruck, den der Kunde beim Be­treten Ihres Instituts erhält.

Wichtig ist deshalb, dass die Räum­lichkeiten sauber und gepflegt sind. Die Arbeitskleidung sollte strahlend weiß sein. Frisch und penibel gerei­nigte weiße Handtücher gehören ebenfalls dazu. Aber es kommt natürlich auf mehr an als nur oberflächliche Sauberkeit. Alle Arbeits­mittel müssen stets peinlich genau desinfiziert werden. Nur so lassen sich auch die lnfektionsgefahren re­duzieren, die nicht mit bloßem Au­ge zu erkennen sind.

Dass Sie dies tun, können Sie dem Kunden mit Ihrem Verhalten signali­sieren: Packen Sie steril verpackte Einmalmaterialien z. B. erst dann aus. wenn der Kunde es beobachten kann. Kontrollieren Sie vor jedem Termin noch einmal den Arbeits­platz. Ist wirklich alles sauber und aufgeräumt? Die Grundregel: Der Ar­beitsplatz muss steril wirken.

Eine übermäßige Dekoration ist fehl am Platz. Auf dem Arbeitstisch dür­fen sich neben dem Gerdt lediglich wichtigste Arbeitsutensilien wie etwa Nadelbox, Reinigungsmilch, Wattepads und Pigmentierfarben befinden. Attraktiv ist, wenn diese nicht einzeln, sondern z. B. in einem at­traktiven Acrylständer präsentiert werden. Eine separate Ablage unter dem Tisch ist zweckmäßig, um wei­tere Accessoires wie Handschuhe, Q-Tips, Desinfektionsmittel und Ein­wegnadeln zu verstauen. Kaffeetas­sen, Zeitschriften oder gar Aschenbecher haben auf einem Ar­beitstisch nichts zu suchen.

Auch bei der Pflege und Wartung der Geräte muss äußerst korrekt ge­arbeitet werden. Das sollten Sie al­lein schon aus Verantwortungsbe­wusstsein gegenüber Ihren Kunden tun. Es gilt, die Gesundheit Ihres Kunden nicht zu gefährden. Außerdem sind Sie auch vom Gesetzge­ber dazu verpflichtet.

Desinfektion & Co

Nach jeder Behandlung müssen die eingesetzten Geräte mitsamt Einzel­teilen desinfiziert werden, z. B. mithilfe eines Ultraschallgeräts. Sollen Keime vollständig abgetötet werden, ist ei­ne Sterilisation unumgänglich, wie man sie mit einem Dampfautoklaven

durchführen kann: Mehrfach zu verwendende Aufsätze von Pigmentiergeräten lassen sich nach der Desinfektion und Reinigung z. B. in einer speziellen Folie verschweißen, autoklavieren und so später dann auch steril aufbewahren.

Unerlässlich ist auch, mit Einweg­materialien zu arbeiten: Nadeln, Na­deldüsen oder auch Farbtöpfchen. Besonders wichtig ist der sterile Zustand der Nadeln. Schließlich stehen diese in direktem Kontakt mit der Haut. Übrigens unterliegen auch steril verpackte Materialien einem Ver­fallsdatum. Achten Sie deshalb beim Kauf von entsprechendem Zubehör immer genau auf die Angaben auf der Packung.

Schutz für den Kunden

Zum Pflichtprograamm einer Pigmentierung gehört auch, Einmalhandschuhe und Mundschutz zu verwenden. Die Handschuhe müssen nach jedem Arbeitsgang ge­wechselt werden, bei dem eine Ver­schmutzung erfolgen könnte. Ein neues Paar ist also angesagt, wenn Sie z. B. nochmal kurz den Fußschal­ter des Gerätes verrücken müssen, um besser arbeiten zu können. Zur Routinearbeit einer jeden Permanent Make-up-Spezialistin sollte es dennoch immer gehören, zusätzlich auch die Hände vor jeder Anwendung mit einer zugelassenen Desinfektionslösung zu reinigen. Damit sich die Wirkung voll entfalten kann, sollte das Desinfektionsmittel so lange eingerieben werden, bis die Haut vollkommen trocken ist.

Auch die zu pigmentierenden Haut­partien sind vor jedem Eingriff mit einer Speziallösung zu behandeln, um das Infektionsrisiko zu vermindern.

Die Arbeit erleichtern

Hochwertige Ausstattungsmerkmale des Pigmentiergerätes erleichtern es in der Praxis, steril zu arbeiten. Dazu gehört etwa ein integrierter “Farblauf”, der das unhygienische Ein­tauchen in Farbtöpfe überflüssig macht. Dieser muss natürlich kontinuierlich entsprechend gepflegt und gewartet werden. Die Farbnadeldü­sen müssen z. B. spätestens nach jeder zehnten Behandlung gewechselt werden. Und keine Frage sollte eigentlich sein, dass Permanent Make-up Nadeln sofort nach Gebrauch in speziellen Nadelboxen im Son­dermüll entsorgt werden.

Mit all diesen Maßnahmen tragen Sie dazu bei, dass sich die Kundin vom ersten Moment an vollkommen sicher bei Ihnen fühlt.

Die Autorin Beatrix Esser ist Inhaberin der Firma MaBea und 1. Internationale Meisterin im Permanent Make-up. Die Kölnerin vermarktet seit Mitte der 90er ihre eigene dauerhafte Schminkmethode und bildet auf dem Gebiet des Permanent Make-up aus. Ihr Unternehmen bietet auch einen Mobil-Service für Kosmetikinstitute an, den inzwischen über 80 Partner nutzen.

Deutz ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht – Beatrix Esser im Stadtgespräch 02/2009

13. November 2016 Keine Kommentare Retro

Das war sie – unsere letzte Hausmesse 2016! Ein prall gefülltes Wochenende mit vielen lieben Gästen, hier bei uns im schönen Köln – genauer Deutz! Das die Entscheidung für diesen Standpunkt goldrichtig war, war bereits in frühen Jahren klar. Es hat sich aber gerade an diesem Wochenende wieder bestätigt. Deshalb gibt es jetzt aus unserer beliebten Reihe „MaBea im Wandel der Zeit“ einen Ausschnitt aus dem Kölner Stadtgespräch 2009, wo Beatrix Esser ein aufschlussreiches Interview über Permanent Make-up und den Standort Köln Deutz gegeben hat.

Beatrix Esser – die Meisterin dauerhafter Schönheit 

„Deutz ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht“

Als 1. Internationale Meisterin im Permanent Make-up ist die Kölnerin Beatrix Esser weit über die Grenzen der Domstadt hinaus bekannt und gefragt. Ihren Firmensitz hat sie vor ei­nigen Jahren von der Innenstadt nach Köln-Deutz verlegt – eine Entscheidung, die sie im „Stadtge­spräch“ als „eine der besten meines Lebens“ bezeichnet. 
Stadtgespräch (SG): Frau Esser, was be­geistert Sie an Köln-Deutz? 
Beatrix Esser: „Unser Unternehmen hat­te über viele Jahre verschiedene Stand­orte gleichzeitig, unter anderem in Köln­ Rodenkirchen, auf der Schildergasse und in Höhenhaus. Die Zentralisierung von Kosmetik-Institut, Schulungscenter und Büro in einem Gebäude in Köln-Deutz hat sich als effizienter und profitabler erwie­sen. Diese geschäftliche Entscheidung war eine der besten meines Lebens … „
SG: Aber warum gerade Köln-Deutz? 
Beatrix Esser: „Ich habe bereits im De­zember 2003 ein Geschäftsgebäude auf der Constantinstraße gekauft, weil ich von der Zukunft dieses aufstrebenden Viertels überzeugt war. Damals wurden Projekte wie die Errichtung der Constan­tinhöfe oder der Umzug von RTL in die Messehallen bekannt, die für die Er­weckung dieses Stadtteils aus dem Dorn­röschenschlaf sprachen. Darüber hinaus ist Deutz mit KVB und Bahnhof direkt vor der Türe und der exzellenten Anbindung zu Autobahn und Flughafen auch ver­kehrstechnisch geradezu ideal für unsere zahlreichen überregionalen Kunden.“
SG: Was macht Ihre Dienstleistungen für Kunden aus dem ganzen Bundesgebiet so interessant? 
Beatrix Esser: „In erster Linie ist das Unternehmen MaBea natürlich durch un­sere selbst entwickelte und über Jahrzehnte perfektionierte Permanent-Make-up-Methode in ganz Deutschland sowie dem benachbarten Ausland bekannt geworden. Dass unser Team Pigmentierun­gen in allen Facetten perfekt beherrscht, dokumentiert unter anderem meine Aus­zeichnung als „1. Internationale Meisterin im Permanent Make-up“, der Eintrag ins „Who is who“ sowie meine Berufung zur Expertin im Styling-Team von „RTL“ vor einigen Jahren.“
SG: Permanent Make-ups kennt wohl in­zwischen fast jeder. Erspart diese Methode wirklich, wie oft behauptet, das tägli­che Make-up? 
Beatrix Esser: „Das sehe ich nicht so. Ein gutes Permanent Make-up sollte nie­mals Ersatz sein für ein dekoratives Make­up, sondern nur dessen Grundlage und Ergänzung.“
SG: Was bieten Sie Ihren Kunden außer dauerhafter Schönheit? 
Beatrix Esser: „Ich denke, das ist ja wohl schon sehr viel. Aber Spaß beiseite: Unser Repertoire umfasst natürlich das gesamte klassische Beauty-Programm, wie unsere Happy Hour-Tage vom 17. bis 21. März zeigen werden. An allen fünf Ta­gen informieren wir bei leckeren Drinks und Snacks über die neusten Beauty­-Trends zum Thema Schönheit, Pflege und Wellness. Darüber hinaus gibt es Perma­nent Make-ups, Wimpernextensions, dauerhafte Haarentfernungen und vieles mehr zum absoluten Freundschaftspreis. Besonders interessant ist dieses Angebot übrigens für alle Kundinnen, die sich ge­meinsam mit einer Freundin oder einer guten Bekannten verschönern lassen: Sie erhalten beide jeweils 50 Prozent Rabatt für ihre Beauty-Anwendung „im Doppel­pack“.“
SG: Ab wieviel Uhr beginnt bei Ihnen an den „fünf tollen Tagen“ die „Happy Hour“?
Beatrix Esser: Dienstag bis Freitag von 16.00 bis 22.00 Uhr. Am Samstag geht es um 11.00 Uhr los, Ende offen … “ 
In schöner Mission unterwegs
Mit einer speziellen Pigmentiermetho­de zaubert die Kölner Beauty-Spe­zialistin Beatrix Esser mit ihrem Team aus Fachkosmetikerinnen zeitlos schöne Augenbrauen, Lippenkonturen und Lidstriche, die Kundinnen und Medien begeistern. Das Geheimnis der dauerhaften Schönheit: Mit einem speziellen Gerät werden Einzelpunkte in die Haut pigmentiert, die Konturen und natürliche Schönheit gekonnt be­tonen. Dabei wird nur bis in die Ober­haut gearbeitet, was die Gefahr von Schwellungen oder Blutungen prak­tisch ausschließt. Im MaBea-Beauty­-Zentrum in Köln-Deutz werden alle Weiterentwicklungen des Systems ge­testet und erprobt, bevor sie an­schließend in Hunderten von Kosme­tik-Instituten zum Einsatz kommen.

Die Meisterin des Permanent-Make-ups im Südstadtmagazin 06/1996

5. November 2016 Keine Kommentare Retro

Schon 1996 bewies Beatrix Esser, warum sie die Expertin für Conture-Make-up ist. 20 Jahre später können Sie hier erneut nachlesen, wie alles anfing.

Die Krönung des Permanent Make-Up

Die schonungsvolle Methode

Das Make-up, das Jahre hält

Schön sein, ohne sich jeden Morgen schminken zu müssen. Dieser Traum von Millionen Frauen wird mit dem Conture-Make-up Wirklichkeit. Wie’s funktioniert, verrät Beatrix Esser, internationale Meisterin ihres Fachs.

Jeden Morgen das gleiche Spiel: Make-up auflegen, Lippenstriche und Augenkonturen fressen einen guten Teil der ohnehin knappen Zeit … Darüber können Frauen, die sich für ein Conture-Make-up entschieden haben, nur noch müde lächeln. Denn diese dauerhafte Schminkmethode hält zwei bis drei Jahre. Ob Augenbrauen, Lidstriche oder Lippenkonturen – das Outfit stimmt, rund um die Uhr, Tag und Nacht.

„Das Conture-Make-up wird von speziell ausgebildeten Kosmetikerinnen in die Oberhaut der Haut gezeichnet. Da ausschließlich allergiegetestete Farbpigmente pflanzlich-mineralischen Ursprungs verwendet werden, sind Blutungen, Schwellungen oder andere Folgen praktisch ausgeschlossen“, versichert Beatrix Esser, die dieses Verfahren seit Jahren als Fachkosmetikerin erfolgreich einsetzt – und als Meisterin der feinen Linien gilt: Bei den „1. Internationalen Meisterschaften für Permanent Make-up“ während der „Kosmetik International“ in Wiesbaden schlug die Kölnerin im letzten Herbst ihre Mitbewerber aus Deutschland, der Schweiz, aus Korea und Japan um Längen.

Die feinen Zeichnungen, die als Permanent – oder Conture-Make-up heute Tausende von Frauen begeistern, wussten bereits im alten Asien Schönheitsspezialisten gekonnt einzusetzen. Statt der modernen Hochpräzisieonsnadeln wurden damals in Bambusstäbchen eingewickelte Nadeln verwendet. Viel später kamen dort auch die ersten Geräte auf den Markt, „die jedoch mehr kleinen Nähmaschinen ähnelten“, berichtet Beatrix Esser schmunzelnd. „Entsprechend sahen natürlich auch oft die Ergebnisse aus.“ Diese Vorläufer der dekorativen Kosmetik haben mit dem heutigen Conture-Make-up, das von Waltraud Kuffner, Inhaberin des Münchner Unternehmens Long-Time-Liner 1989 entwickelt und in den folgenden Jahren perfektioniert wurde, so gut wie nichts mehr gemein. Die Verfahren und die Ergebnisse wurden seit den Anfängen ebenso revolutioniert wie auch die Anwendungsmöglichkeiten der Pigmentier-Geräte. So sind heute durch den neuen Turbo-Liner selbst bei Narben, Schwangerschaftsstreifen, Pigmentflecken, Besenreisern oder Couperose bildschöne Retouchierungsergebnisse möglich. „Selbst Schönheitsmängel, die mit der dekorativen Kosmetik allenfalls für einen Tag behoben werden können, lassen sich so auf Dauer beseitigen“, nennt Beatrix Esser einen erheblichen Vorteil für die Betroffenen.

Die Behandlung, beispielsweise ein Lippen-Conture-Make-up, dauert ungefähr 1 1/2 Stunden. „Vorab wird die Kundin jedoch ausführlich beraten und nach ihren Vorstellungen werden mit einem speziellen Farbstift die Konturen vorgezeichnet. Erst wenn alles perfekt stimmt, beginnt das Implantieren“, schildert Beatrix Esser den Ablauf. Nicht angewandt werden sollte fas Verfahren bei Blutern und Zuckerkranken sowie bei akuten Infektionskrankheiten.

Die Kosten: Für eine komplette Lippenneugestaltung werden 1.700,- DM berechnet, für Lidstriche 850,- DM und die Augenbrauenneugestaltung ab 850,- DM. Die Kosten für eine Nachbehandlung innerhalb von zwei Jahren sind inbegriffen.