22. Juni 2016 Keine Kommentare Beatrix Esser Permanent Make-up , ,

Das wusste schon Marilyn und daran hat sich bis heute nichts geändert!

Weibliche, verführerische Lippen wünschen sich viele Frauen, aber nicht alle sind von Natur aus auch mit einem vollen Mund gesegnet. Kein Wunder also, dass immer häufiger der Wunsch nach einer Lippenvergrößerung an mich herangetragen wird.

Im Prinzip auch für mich kein Problem, wenn die Voraussetzungen bei der Kundin eine Vergrößerung auch zulassen.

Was damit gemeint ist? Also erstens einmal nicht jede Frau ist eine Bardot – und eine Lippenvergrößerung muss immer auch zum Typ der Kundin und den topologischen Gegebenheiten des Gesichts passen. Das stellt sich in letzter Konsequenz übrigens erst nach der Vorzeichnung heraus.

Deshalb mein Rat: Bestehen sie auf einer ausführlichen, kompletten Vorzeichnung! Nur so können Sie wirklich beurteilen, ob diese Lippe zu Ihnen passt. Und noch eins: Schauen sie sich die Vorzeichnung nicht nur im Handspiegel an sondern stehen Sie auf und schauen sie sich „im Ganzen“ an. Die Lippe muss harmonisch zu Ihnen und ihrem Typ passen – nur so werden Sie auf Dauer glücklich damit.

Ist die Vorzeichnung abgesegnet kann das eigentliche Pigmentieren beginnen. Dazu pigmentiere ich erst die Kontur in der besprochenen Farbe – eigentlich wie bei jeder anderen Lippenpigmentierung auch. Sitzt die Kontur beginne ich mit der Schattierung – im Fall einer Lippenvergrößerung die eigentliche Hauptarbeit. Nur wenn die Schattierung gelingt und den Übergang zur Kontur perfekt gestaltet – wird die Lippenvergrößerung wunderschön und vor allem natürlich. Eine gelungene Lippenvergrößerung ist übrigens echte Profi-Arbeit und bevor Sie sich dazu entscheiden, sollten Sie sich ausreichend informieren und Arbeitsproben vorlegen lassen.

Im besten Fall sieht eine Lippenvergrößerung aus, als wären die Lippen der Kundin schon immer so gewesen. Übrigens das größte Kompliment für mich als Pigmentiererin, wenn selbst Ehemänner ihren Frauen zwar Komplimente über ihr tolles Aussehen machen, aber im Grunde nicht wirklich sehen, WAS passiert ist.

Die Vergrößerung im hier gezeigten Beispiel ist perfekt gelungen und schmiegt sich harmonisch ins Gesicht der Kundin.

Was meint Ihr?
Ich freue mich auf Eure Meinungen und Anregungen!